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Verbindung durch Yoga

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„Es gibt Wichtigeres im Leben als nur sein Tempo zu beschleunigen.“ (Mahatma Gandhi)

Yoga und Verbindung: Körper, Geist und Seele in Einklang

Yoga im ursprünglichen Sinne bedeutet etwas miteinander zu verbinden. Als Yogapraktizierende oder Yogapraktizierender möchten wir im besten Fall Körper, Geist und Seele in Einklang bringen. Den Yogis vor vielen tausend Jahren ging es nicht in erster Linie darum, einen gestählten Körper zu haben. Sie wollten Erleuchtung erfahren, tiefe Verbindung, das Einssein mit dem Göttlichen. Meditationen waren dazu nötig, denn nur in der Stille offenbart sich unsere wahre Essenz. Dazu musste der Körper vorbereitet werden.

Nadis – ein energetisches Netzwerk

Nach der yogischen Philosophie ist unser Körper von einem energetischen Netzwerk, den sogenannten Nadis, durchzogen. Nadis sind feinste Kanäle, durch die unsere Lebensenergie, das Prana, fließt. Dieses Netzwerk aus 72.000 Nadis wird durch die Haltungen, die wir im Yoga praktizieren, gereinigt und gestärkt.

Die verschiedenen Elemente des Yoga: Verbindung durch Asanas und Pranayama

Ob wir nun an die Erleuchtung glauben oder nicht, unser Körper wird durch die Verbindung von Atmung und Bewegung von Blockaden befreit. Die unterschiedlichen Haltungen (Asanas) kräftigen und dehnen unseren Körper. Eine richtig ausgeführte Atmung beruhigt unsere Atem- und Herzfrequenz. Dadurch beeinflussen wir auch unser Hormonsystem, denn die Ausschüttung von Stresshormonen wird positiv reguliert, was maßgeblich zu einer Entspannung führt. Wir fühlen uns aus unserer Mitte heraus gestärkt.

Die positiven Wirkungen des Yoga

Das ist auf der einen Seite wichtig für unser alltägliches Leben, denn unser gesamter Bewegungsapparat und auch die inneren Organe profitieren von einem harmonischen, entspannten Zusammenspiel. Auf der anderen Seite helfen uns gestärkte Rücken- und Bauchmuskeln und flexible Hüftbeuger, für eine längere Zeit still sitzen zu können. Je weniger wir uns über eingeschlafene Beine, angestrengtes Aufrechtsitzen und verspannte Schultern Gedanken machen müssen, umso leichter finden wir in die innere Ruhe. Wir können nach und nach unsere hin und her fliegenden Gedanken einfangen. Das möchten wir, weil wir tief in uns wissen, dass es mehr gibt als unser Gedankenkarussel, in dem wir uns täglich immer wieder aufs Neue befinden.

Aufräumen unserer Gedankenwelt

Wenn wir erkennen, dass wir unzählige Stunden des Tages und zum Teil auch der Nacht mit Grübeleien, Ängsten und Zukunftsplänen beschäftigt sind oder Vergangenem nachtrauern, dann bekommen wir die wunderbare Möglichkeit dem Einhalt zu gebieten. Mit der Zeit räumen wir unsere Gedankenwelt immer mehr auf und nehmen wahr, wie unser Inneres immer leiser und ruhiger wird. Der ständig bewertende Geist wird still, und wir können aus einer neuen Perspektive heraus und mit Abstand auf unser Leben und seine vielen Situationen blicken. Wir kommen auf diese Weise immer mehr in den gegenwärtigen Moment, der uns die Möglichkeit des bewussten Handelns gibt.

Übung für einen ruhigen Geist

Eine wunderbare Übung für zwischendurch ist das Beobachten des Atems. Nimm dir dafür ein paar Minuten Zeit, und halte deine Aufmerksamkeit auf der Ein- und Ausatmung. Wie einen guten Freund begleitest du das Einströmen der Atemluft an der Nasenspitze in den Körper und ebenso wieder hinaus. Aufkommende Gedanken lässt du weiterziehen. Nach ein paar Minuten nimmst du vielleicht schon wahr, wie sich dein Geist und der Körper etwas entspannen.

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