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Yoga in schwierigen Zeiten

Veröffentlicht am:

„Die schwerste Aufgabe im Leben ist, an schlechten Tagen genauso zu denken wie an guten.“

In schwierigen Zeiten zurück zur Leichtigkeit

Dürfen wir uns bei all den negativen Nachrichten, die uns täglich ereilen, eigentlich gut fühlen? Sind freudvolle, positive Gedanken und ein unbeschwertes Gefühl derzeit angebracht? Ich sage ja!! Gerade jetzt sollten wir immer wieder zu unserer Leichtigkeit zurückfinden und, wenn es möglich ist, auch unsere Lieben damit erfüllen. Es hat mich in den letzten Tagen und Wochen sehr gefreut, von meinen Yogateilnehmern/- innen zu lesen und zu hören, dass sie weiter Yoga praktizieren und meditieren. Dass sie trotz Home Office und Home Schooling kleine Auszeiten finden, die sie stärken.

Innere Klarheit durch Selbstfürsorge

Ich weiß, dass es eine kleinere und größere Herausforderung sein kann, sich gerade in diesen Tagen Zeit zu nehmen. Und dennoch ist es das Beste, was wir gerade für uns und unser familiäres und entferntes Umfeld tun können. Denn umso klarer wir innerlich sind, umso liebevoller und ausgerichteter werden unsere Handlungen sein.

Häusliche Yogapraxis

Ist es nicht wundervoll, die Yogamatte auszurollen und für einige Momente dem Alltag entfliehen zu können? Weniger ist dabei mehr. Der Tag kann schon morgens im Bett mit einer klaren Intention, wie man sich seinen Tag vorstellt, begonnen werden. Ein paar Minuten bewusst in der Stille zu sitzen tut gut und verbindet uns mit unserem Inneren. Die Yogamatte darf schon in Sichtweite liegen und die Ansprüche an Intensität und Länge an die eigene Yogapraxis sollten nicht zu hoch gesteckt sein.

Yoga nach Maß: Die eigene Praxis finden

Vielleicht ist es die Praxis am Morgen, die uns erfrischt, oder es sind ein paar Minuten im Laufe des Tages. Für einen erholsamen Schlaf können ein paar Vorwärtsbeugen am Abend hilfreich sein. Es gibt momentan ein sehr großes Angebot an Online-Kursen, die unterschiedlich lang und intensiv sind. Ich empfehle gerne die sanfteren Variationen, damit wir zu Hause auch ohne Lehrer/- in sicher und verletzungsfrei praktizieren.

Sinnvoller Ablauf einer häuslichen Yogapraxis

Wenn man bereits Yoga-Erfahrung hat wärmt man den Körper mit drei bis fünf Sonnengrüßen sanft auf. Haltungen, die uns danach in den Sinn und in das Körpergefühl kommen, können dann geübt werden. Abschließend sollte es immer ein paar Minuten geben, in denen wir uns auf dem Rücken liegend entspannen. Von Haltungen, die kompliziert oder unbekannt sind, rate ich ab. Lieber das gut Bekannte vertiefen und dem Körper und Geist damit den Raum geben, sich ganz ohne Stress zu entfalten.

Gelassenheit etablieren in schwierigen Zeiten

Eine schöne Möglichkeit ist auch, den täglichen Spaziergang meditativ für sich zu nutzen. Die Schritte bewusst zu gehen und die Luft achtsam ein- und auszuatmen. Und das wichtigste überhaupt ist, nicht zu streng mit sich zu sein, wenn etwas dazwischen kommt. Gerade diese Momente geben uns die Möglichkeit, Gelassenheit zu etablieren. Wir haben immer die Wahl, wie wir auf jeden Moment reagieren wollen.

Die Autorin dieses Blogartikels, Yoga- und Meditationslehrerin Michaela Wendt, pflegt seit vielen Jahren eine eigene Yoga- und Meditationspraxis und unterrichtet beides unter anderem auch in der Heil- und Chiropraxis. Wer mehr von ihr lesen möchte, der findet hier auf dem Blog viele weitere wunderbare Texte, unter anderem zum Thema „Verbindung durch Yoga“. Den Text findest du hier.