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Augmentierte Akupunktur

Veröffentlicht am: 1. Juni 2018

Sonderform der Akupunktur

Die augmentierte oder aufgewertete Akupunktur ist eine einfach zu erlernende, aber sehr effiziente Abwandlung der Akupunktur, mit der wir in unserer Praxis schon große Erfolge feiern durften. Erfinder ist der Facharzt für Anästhesie Dr. med. Dusan Covic. Besonders effektiv ist sie im Rahmen der symptomatischen Therapie der oberen Atemwege bei akuten allergischen Geschehen. Sie sollte beim ersten Auftreten der Beschwerden (in der Regel im Frühjahr) durchgeführt und bei Bedarf wiederholt werden.

Augmentierte Akupunktur – eine effiziente Kombinationstherapie

Dr. Covic entwickelte ein Verfahren, dass auf Elemente der Neuraltherapie, Akupunktur und Elektrostimulation baut. Ziel dieser effektiven Kombinationstherapie, die rasch durchführbar ist, ist die Stimulation der Nebennierenrinde des Patienten. Die Nebenniere ist das Organ, das Hormone wie Adrenalin (körpereigenes Opiat/Schmerzreduktion, Verbesserung der Reflexe etc.) und Cortisol (Entzündungshemmer) bildet und ins Blut ausschüttet.
Im Endeffekt regt die Behandlung mit dem Verfahren die Ausschüttung genau dieser Hormone an, um die natürlichen antientzündlichen Mechanismen des Körpers zu aktivieren. In der Folge bessern sich im besten Falle die Symptome des Heuschnupfens – so die graue Theorie.

Augmentierte Akupunktur – das Verfahren

Wer zur aufgewerteten Akupunktur kommt, der muss nicht viel Zeit mitbringen. Das ganze Verfahren dauert etwa 10-15 Minuten. Erst werden zwei Punkte am Rücken des Patienten mit Strom ausgemessen. Hierzu braucht es ein entsprechendes Elektrostimulationsgerät. Darüber wird subkutan ein Lokalanästhetikum eingebracht. Dann werden Akupunkturnadeln eingesetzt und über diese schlussendlich segmental mit Strom stimuliert.

Augmentierte Akupunktur – risikolos und effektiv

Das Verfahren ist risikolos, überall einfach durchführbar (vorausgesetzt man hat das Elektrostimulationsgerät dabei) und scheint insgesamt sehr effektiv. 70% der teilnehmenden Patienten/- innen berichteten im Rahmen einer Studie des naturheilkundlichen Zentrums der Uni Freiburg schon nach einer Behandlung von einer Besserung. Diese blieb im Schnitt Tage bis Wochen, teils sogar Monate. Bei Heuschnupfenpatienten, deren Leiden meist auf einige wenige Pflanzen beschränkt ist, reicht dieser Zeitraum, um die Blütezeit ihres Allergens meist gut zu überbrücken.

Augmentierte Akupunktur – was zu beachten ist

Im Zeitraum der Behandlung sollten keine Medikamente (z.B. Antihistaminika) genommen werden, da diese die Wirkung scheinbar unterbinden.

Author: Alexander Mallok
Tags: Alternative Heilmethoden