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Danke sagen ist nicht schwer

Veröffentlicht am: 5. Oktober 2018

Dankeschön – eine verbale Umarmung

Vielen Dank – zwei auf den ersten Blick unscheinbare Worte, die auf den zweiten Blick alles bedeuten und so viele  Möglichkeiten bieten. Warum? Weil sie viel zu selten gedacht und gesagt werden und wir vergessen, dass sie Liebe und die oft unterschätzte Wertschätzung schenken. Eine verbale Umarmung, die einen Samen in unserem Gegenüber pflanzt mit dem Potential, ein wunderschöner kraftvoller Baum zu werden.

Nichts ist selbstverständlich

Wir sind immer schnell dabei alles zu bewerten, zu kategorisieren und zu kritisieren. Unser Geist möchte Spaß haben, komme was wolle. Es soll alles funktionieren, bitte reibungslos und möglichst sofort. Dass wir in einem Land leben, in dem es uns gut geht. Dass wir Hilfe bekommen, wenn wir sie brauchen. Das wird als viel zu selbstverständlich hingenommen. Mit einem Mann, der seit 25 Jahren in der Freiwilligen Feuerwehr tätig ist, und einem beruflichen und privaten Kontext, in dem medizinische Notfallhilfe und tägliche Schmerzhilfe geleistet wird, ist mir bewusst, dass NICHTS selbstverständlich ist. Ich darf mich in einem Umfeld bewegen, in dem Meditationen durchgeführt, Menschen auf ihrem letzten Weg liebevoll begleitet und Kindern geholfen wird, die durch viel körperliches Leid gehen müssen.

Vergiss die wunderbaren Momente nicht

Leider wird die empfundene eine missglückte Sache über alle wunderbaren Momente gestellt. Gerade wurde mir nach einer Woche schönstem Badeurlaub erzählt, dass die Rückfahrt ein Desaster war. Nach minutenlangen Ausführungen, was in den vier Stunden alles schief ging, fragte ich noch einmal nach, wie denn die restlichen sieben Tage waren. Sie waren gut. Diesen Satz auszusprechen dauerte leider nur ein paar Sekunden.

Anleitung für eine Dankbarkeitsmeditation

Dankbarkeit ist wie ein Muskel, den man trainieren kann, wie eine meiner Lehrerinnen gerne zu sagen pflegte. Für eine Dankbarkeitsmeditation, in der du allen dankst, die dich zu dem gemacht haben, der du bist, suchst du dir am besten ein stilles Plätzchen und schließt die Augen. Atme ein paar Mal tief durch, und dann beginne mit der Einatmung zu denken „Liebe, Segen, Dankbarkeit für…“. Mit der Ausatmung denkst du innerlich den Namen der Person, der du danken möchtest. Jeder Zyklus wird einem anderen Menschen oder Tier gewidmet. Ich danke am Schluss, nach ein paar Minuten, immer gerne dem Universum für alles, was ich erleben darf und durfte. Das Schöne ist, dass wir schnell in die Fülle zurückkommen, weil uns bewusst wird, dass wir doch mehr vom Leben bedacht werden als uns manchmal bewusst ist.

Ein zutiefst dankbares Namasté

Author: Michaela Wendt
Tags: Yoga