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Die Pumpekur

Veröffentlicht am: 6. Mai 2019

„Gegen die Dummheit ist kein Kraut gewachsen, sagt sich mancher. Und versucht erst gar nicht, danach zu suchen.“
(Hans Hauenstein)

Hurra der Frühling ist da!

Meine Oma Melanie zitierte gerne lächelnd Hildegard von Bingen: „Gegen alles ist ein Kraut gewachsen, man muss es nur kennen.“ So kam ich schon als Kind in den Genuss würziger Teemischungen. Mein Lieblingstee ist bis heute die Pfefferminze. Zusammen mit einem heißen Fußbad päppelte Oma Melanie damit meinen Körper und meine Seele an kalten Tagen schnell wieder auf. Ich erinnere mich noch gut an die wohlige Wirkung.

Die heilende Kraft der Natur steckt in den Pflanzen

Meine Neugier auf die Naturheilkraft war geweckt. Bei Spaziergängen über Wiesen, vorbei an Bachläufen und Feldern, sammelte ich Kräuter, Knospen und Blüten. Wie heißen sie? Sind es Heilpflanzen? Wie kann ich sie nutzen? Welche Pflanze hilft bei welcher Krankheit? Viele Fragen, auf die ich Antworten suchte und fand. Meine Großmutter unterstützte mich dabei. Das Wissen um die Heilkraft der Pflanzen fasziniert mich seitdem. Und meine Leidenschaft für die kraftvolle Wirkung natürlicher Substanzen wuchs durch meine Ausbildung zur Phytotherapeutin.

Die Pumpekur

Die Frischsaftkur nach Heinrich Pumpe lernte ich selbst als Patientin kennen und lieben. Sie reinigt das Blut und regt unsere Nieren an. Zudem liebt unsere Leber die vielen Bitterstoffe, die diesen Pflanzen innewohnen. Somit wird unser gesamter Verdauungstrakt angeregt, und wir scheiden all die störenden Giftstoffe aus, die wir in uns gesammelt haben. Diese 40-Tage-Kur kann man wunderbar mit einer veganen Ernährung unterstützen und damit dem Wunsch nach Enthaltsamkeit in Form eines milden Fastens nachkommen. Ein perfekter Start in den Frühling, denn dieser steht ja bekanntlich für Neuerwachen, wachsen, erblühen. Zudem verhilft die Kur uns, lästige Pfunde loszuwerden. Dank all unserer Reformhäuser können wir Pflanzenpresssäfte fertig kaufen und müssen die Pflanzen nicht mehr in dem Morgenstunden selber sammeln und pressen. Obwohl in diesem Gedanken etwas Romantik steckt, wie ich finde.

Löwenzahn – die erste Pflanze der Pumpekur

Die erste Pflanze ist der Löwenzahn. Die lustige Pusteblume lässt Kindertage wachwerden und dient auch bei dieser Kur als Öffner der Entgiftungswege. Sie beseitigt jeglichen Stau. Altes kann losgelassen werden. Der Löwenzahn reinigt das Blut und treibt Schlacken aus unserem Körper. Diese Pflanze ist ein echter Alleskönner. Die Heilwirkung ist seitenlang und wir können die Blätter, Blüten und Wurzeln in Form von Tees, Presssäften und auch Tinkturen verwenden. Auch in der Frühlingsküche hat der Löwenzahn seinen Platz. Die zarten jungen Blätter ergeben einen leckeren, herben Salat. Die nachfolgenden Pflanzen in der Pumpe-Kur kümmern sich liebevoll und nachhaltig um die Reinigung unseres Blutes, des Binde- und Stützgewebes und sogar der Knochen. Einfach, bezahlbar und effektiv – diese Kur macht einfach Spaß.

Gastbeitrag von Inken Sözbir (Heilpraktikerin in der Heil- und Chiropraxis)

Author: Alexander Mallok
Tags: Alternative Heilmethoden