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Schritt für Schritt in den Frühling

Veröffentlicht am: 8. März 2019

Die Magie des März

Es ist nun mittlerweile März. In den letzten Wochen konnten wir schon die wärmenden, den Frühling ankündigenden Sonnenstrahlen genießen. Auch wenn die Temperaturen hin und wieder um die null Grad herumtanzen, ahnen wir, dass der Winter bald vorbei sein wird. Seit ich denken kann freue ich mich auf die wieder heller werdenden Abende. Ich liebe den moosig frischen Duft, der in der anfänglichen Märzluft liegt. Diese Zeit hat für mich etwas Magisches, denn sie ist ein Übergang zwischen dem stillen Winter und dem temperamentvollen Sommer.

Jahreszeitenwechsel: Von Winter zu Frühling

Zwischen all der winterlichen Farblosigkeit malt die Natur mit den ersten zur Verfügung stehenden Farben, die wir mit dem Anblick bunter Krokuswiesen bewundern können. Die Kraft, die sich die Pflanzen und Bäume im Herbst in ihr Inneres gezogen und bewahrt haben, darf im Frühling wieder nach außen gebracht werden. Aus einer Blumenzwiebel, im Herbst eingepflanzt und fast vergessen, bricht im Frühling das pure Leben heraus.

Die Angst vor dem ersten Schritt

Dabei sind uns die vielen kleinen Schritte, die es vom Samen bis zur vollen Entfaltung braucht, oftmals gar nicht bewusst. Dieses Bewusstsein fehlt uns leider auch in unserem eigenen Leben viel zu oft. Wir denken an den Anfang und dann auch schon an das Ergebnis oder Ende. Oder wir trauen uns den ersten Schritt gar nicht erst zu, weil uns das erwartete Ergebnis vielleicht im Vorwege schon in Angst versetzt und zu groß erscheint. Zu groß erscheinen uns viele Situationen oder zu atemberaubend, zu weit weg, zu schnell, zu schwierig.

Die Angst vor der eigenen Größe

Es gibt noch vieles mehr, was uns verschließen, ja, zumachen lässt, anstatt Schritt für Schritt unseren Weg zu gehen. Mit dieser Angst vor dem ersten Schritt wäre eine Eichel nie in der Lage, zu einem großen Baum heranzuwachsen. Sie wäre mit dem Gedanken, mal ein 30 Meter hohes Gewächs sein zu dürfen, schon von dem bloßen Gedanken wie gelähmt – verständlicherweise. Wie heißt es so schön: Es ist nicht unser Unvermögen, was uns Angst macht, sondern unser Licht, unsere wahre Größe.

Lernfeld Natur

Wir können von der Natur viel lernen und uns ihrer Energie hingeben, indem wir sie wahrnehmen, Schritt für Schritt. Beobachte das Kleine, Zarte, und du wirst das große Ganze erkennen. Gerade diese momentane Zartheit, die nichts mit Schwäche zu tun hat, tut gut und hat so viel Kraft, dass sie über den Sommer sogar die Früchte hervorbringt, die uns den Winter überleben lässt.

Anleitung für eine Gehmeditation Teil 1

Ich möchte dich heute inspirieren, in der Natur spazieren zu gehen und deinen Spaziergang meditativ und achtsam zu nutzen. Da es noch zu kalt ist, um barfuß zu gehen, ziehe dir Schuhe mit einer weichen Sohle an, und gehe raus in die Natur. Vielleicht hast du das große Glück, einen Wald oder einen See in deiner Nähe zu haben. Bevor du beginnst, setze dir eine Intention. Sei dir klar darüber, was du für einen Weg gehen möchtest. Welches Vorhaben möchtest du mit jedem Schritt energetisch unterstützen?

Anleitung für eine Gehmeditation Teil 2

Und dann beginne ganz langsam die Ferse deines ersten Fußes aufzusetzen. Lass dir Zeit und spüre den Untergrund ganz bewusst. Ist er hart, weich, matschig oder steinig? Rolle sehr, sehr langsam über die ganze Fußsohle ab. Und nimm in jedem Moment den Boden unter deinem Fuß wahr. Wenn du das Gefühl hast, dass dich das Bein des gerade abgesetzten Fußes trägt, dann beginne in Zeitlupe, deinen anderen Fuß nach vorne zu ziehen und setze die Fußsohle bewusst ab. Schritt für Schritt gehst du so ganz langsam mit vollem Bewusstsein deinen Weg entlang. Lasse dich nicht von anderen Spaziergängern ablenken und aus deiner Ruhe bringen. Schaue auch nicht auf. Fühle in dich selbst hinein. Verändert sich etwas? Fließt dein Atem? Bleibe mit all deinen Sinnen auf deinem Weg in den Frühling und sei dir bewusst, dass er deine Intention unterstützt…

Ein achtsames Namasté
Michaela Wendt

Author: Michaela Wendt
Tags: Yoga