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Osteopathie und Emotionen

Veröffentlicht am:

„It is both a blessing and a curse to feel everything so deeply.“ (unknown)

Berührung auf allen Ebenen des menschlichen Wesens

Ein Wirbel „knackt“, und die Patientin bricht in Lachen aus. Durch sanftes „Einstellen“ der Schädelknochen wird dem Patienten eng um die Kehle, wie zugeschnürt. Der Osteopath löst faszial die zentrale Sehne, was den kleinen Jungen auf der Bank zum Schluchzen bringt. Osteopathen arbeiten mit dem Körper. Doch berühren können sie alle Ebenen des menschlichen Wesens, auch auf der Ebene der Emotionen.

Psychosomatische Zusammenhänge – osteopathisch betrachtet

Hier ein Beispiel, welches diese Vorgänge etwas genauer beleuchtet: Haben wir Angst, zum Beispiel vor der Bewertung oder Verurteilung durch Arbeitskollegen, so kann uns beispielsweise jedes Mal eng um die Brust werden, wenn wir mit ihnen konfrontiert sind. Hält dieser Zustand von Angst an, ohne dass wir geeignete Wege finden, sie angemessen auszudrücken, dann vermehren sich die Spannungen über die Zeit. Langfristig können diese sich dann zum Beispiel auf unsere Atmung auswirken. Diese könnte flacher werden und Rippendysfunktionen auslösen, welche sich gerne durch Rücken- oder Nackenschmerzen bemerkbar machen.
Hinter etlichen körperlichen „Blockaden“ verbergen sich also eigentlich festgefahrene Emotionen.

Mit den eigenen Emotionen in Kontakt kommen

Wenn jetzt ein Osteopath die Verspannungen im Nacken in Verbindung mit der eingeschränkten Atmung und dem Gewebe im Brustbereich behandelt, so kann es gut sein, dass der Mensch darüber in Kontakt mit der dahinter liegenden Angst kommt. Sollte sich auf körperlicher Ebene ein Release (ein Freiwerden des Gewebes) einstellen, kann es passieren, dass der Patient auch emotional in dem Moment eine befreiende Lösung von dieser vielleicht unbewusst immerwährenden Angst erfährt. Dies bedeutet nicht, dass durch das körperliche Lösen die zugrundeliegenden Ängste nicht mehr da sind. Aber es bedeutet eine Vertiefung der Wahrnehmung über sich selbst. Es besteht die Möglichkeit, in diesem Moment Handlungsfähigkeit wiederzuerlangen, die Dinge befreit und zuversichtlich selber anzugehen. Denn in diesem Moment beherrschen die Ängste nicht unser Verhalten.

Heilung von innen heraus

Die Handlungsfähigkeit bezieht sich in diesem Falle auf die Bereiche unseres Lebens, die wir willentlich verändern können. Doch unser Verstand regelt nur einen Bruchteil unseres Verhaltens. Das Meiste wird von unserem Unterbewusstsein dirigiert. Die osteopathische Therapie bietet diesbezüglich die Möglichkeit einer tiefergreifenderen Entwicklung. Ist der Osteopath vertraut mit der tiefen Erfahrung von Stille, in der sowohl der Geist als auch alle Gewebespannungen im Gleichgewicht balanciert sind, so kann er im Gewebekontakt den Patienten (und sein Gewebe) an diesen Ort führen. Von diesem Stillpunkt, so zeigt die tägliche Praxis, kann das Patientengewebe sich neu organisieren und aus eigenem Antrieb von innen heraus Heilung erfahren. Daraus entsteht Vertrauen in das eigene Heilungspotential und vielleicht auch etwas Neugierde, was in uns Menschen noch so alles an Potenzialen steckt.

Julian Fiedler,
Osteopath in der Heil- & Chiropraxis
Alexander Mallok

Wenn du auch eine außerordentlich heilsame Erfahrung machen und im direkten Körperkontakt mit deinen Emotionen in Verbindung treten möchtest, mache dir doch gerne einen Termin in unserer Praxis ,

dein Team der Gesundheitsexperten

 

Author: Alexander Mallok
Tags: Osteopathie