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Schwangerschaft und Osteopathie

Veröffentlicht am:

„Geboren wird nicht nur das Kind durch die Mutter, sondern auch die Mutter durch das Kind.“ (Gertrud von Le Fort)

Osteopathische Begleitung in der Schwangerschaft

Die Schwangerschaft ist eine Phase mit vielen Veränderungen, körperlich wie seelisch. In der Osteopathie-Praxis ist neben der Mutter und dem Therapeuten nun noch das kleine Wesen mit dabei. Im Folgenden beschreiben wir ein paar Beispiele, wie der Osteopath die Schwangerschaft begleiten kann bzw. könnte.

Das erste Schwangerschaftsdrittel

Im ersten Schwangerschaftsdrittel kann es passieren, dass durch die Hormonumstellung frühere Kompensationen der Gelenke „aufweichen“ und dadurch Symptome verursachen. Die Osteopathie kann hier eine Re-Integration von zurückliegenden Verletzungen oder Dysfunktionen ermöglichen. Seelisch haben viele Frauen das Bedürfnis, sich zurückzuziehen und die Veränderungen bewusst zu erleben. Der Osteopath kann durch seine Präsenz und den Kontakt seiner Hände einen Raum schaffen, in dem dies möglich ist.

Das zweite Schwangerschaftsdrittel

Im zweiten Schwangerschaftsdrittel geht es den meisten Müttern gut. Viele der anfänglichen Veränderungen wurden kompensiert. Es beginnt wieder eine aktivere Zeit. Der Nachwuchs wächst und beginnt dadurch, Einfluss auf die Körperstatik der Mutter zu nehmen. Der Rücken muss nun mehr halten, auch weil das Körpergewicht ansteigt und die Bauchmuskeln nicht mehr ganz so gut stabilisieren können. Folge können lumbale oder thorakale Rückenschmerzen sein, die der Osteopath sanft zu behandeln weiß.

Das dritte Schwangerschaftsdrittel

Im dritten Schwangerschaftsdrittel werden die Veränderungen noch deutlicher spürbar. Das Baby nimmt nun sehr viel Raum ein. Es verdrängt merklich die Bauchorgane nach oben. Dies führt dazu, dass die Atmung schwerer fällt, Reflux auftreten kann und die allgemeine Mobilität abnimmt. Häufig berichten Frauen in dieser Zeit von schmerzhaften Nervenirritationen. Ziel der Behandlung ist hier häufig, die Kompensationen zu unterstützen und Symptome für die verbleibende Zeit bis zur Geburt zu mildern. Eine gute Sache hat die zunehmende Belastung der Mutter: Meist freut sie sich noch mehr auf die Geburt!

Wer noch mehr wissen möchte, speziell zum Thema Ernährung in der Schwangerschaft und hier insbesondere zu der veganen Ernährungsweise, der sollte unbedingt einmal in das Interview mit Petra Unger reinhören. Dies findet sich für alle Interessierten bei Gesundheit to go.

Author: Alexander Mallok
Tags: Osteopathie