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Vegan für Anfänger

Veröffentlicht am:

„Alle wollen die Welt ändern, aber keiner will sich ändern.“

Verantwortungsübernahme durch jeden Einzelnen

Es gibt eine Textpassage in dem Song „Irony“ von Christopher, die wir sehr bezeichnend finden:

I saw these awful things in a documentary
decided I would stop eating meat
to save the planet ‚til I was like „damn it“
I didn’t even last a week

Ob es um den Verzicht von tierischen Produkten geht – also die Entscheidung, vegan zu leben -, die Notwendigkeit, sich mehr zu bewegen, weniger im Internet zu surfen, einen nachhaltigeren Umgang mit den Ressourcen, viele von uns kennen das: Unser Verstand weiß, dass bestimmte Dinge und Verhaltensweisen unserer Gesundheit und dem Wohlergehen bzw. dem Erhalt unserer Erde abträglich sind. Und obwohl wir das wissen, gelingt es uns nicht immer und in allen Bereichen, entsprechend zu handeln. Oft hören wir auch: Das bringt ja gar nichts, wenn ein Einzelner etwas verändert, wenn die breite Masse es nicht tut. Dies ist wohl eine Art von Entlastungsargument, mit dem wir uns selber von unserer Verantwortung freisprechen wollen.

Aller Anfang ist schwer

Nur weil etwas schwer ist bzw. Ausdauer erfordert heißt das nicht, dass wir es nicht versuchen sollten. Jede Veränderung bedeutet einen Schritt aus unserer Komfortzone. Und jede Veränderung fordert uns, nicht bei der ersten inneren oder äußeren Gegenwehr aufzugeben. Um uns nicht zu überfordern bzw. das Risiko einzugehen, dass wir schnell frustriert sind, wenn es nicht immer so klappt, wie wir es uns wünschen oder wir auch mal Rückschritte machen, kann es helfen, wenn wir uns unsere Ziele nicht zu hoch stecken, sondern Teilziele formulieren und kleinere Schritte machen, anstatt zu forsch und mit zu viel Ehrgeiz an eine Sache heranzugehen.

Ich werd‘ dann mal vegan: Von einer omnivoren zu einer veganen Lebensweise

Wer aus gesundheitlichen, aber auch moralisch-ethischen und/oder ökologischen Gründen zukünftig auf den Konsum von Fleisch verzichten möchte, aber das Gefühl hat, vor einem unüberwindbaren Berg zu stehen und nicht zu wissen, wie er anfangen soll, der ist herzlich eingeladen, im Nachfolgenden nachzulesen, wie die ersten Schritte einer solchen Ernährungsumstellung aussehen könnten.

Unsere Top 3 Tipps Vegan für Anfänger

1.) Erst einmal alle noch zuhause vorhandenen Fleisch-und Milchprodukte verzehren. Die aufgebrauchten Produkte können so Stück für Stück durch pflanzliche Produkte ersetzt werden.

2.) Nimm dir eine Stunde Zeit aufzuschreiben, welche tierischen Produkte du zur Zeit verwendest und suche im Internet nach Alternativen (z.B. Milch durch Hafermilch ersetzen).

3.) Plane in den ersten drei Wochen zwischen neun Mittagsgerichten zu wechseln. Drei davon sind alte Gerichte, die du pflanzlich interpretierst (z.B. verwendest du Linsen statt Hackfleisch in deiner Bolognese-Sauce). Drei Gerichte sind pflanzliche Gerichte, die du schon kennst (z.B. Penne all’arrabiata). Drei Gerichte sind neue Gerichte, die du dir aussuchst (z.B. beim Stöbern im Internet).

Vegan im Alltag: Pflanzliche Alternativen in den Speiseplan integrieren

– Milch durch Hafermilch, Cashewmilch oder Reis-Mandelmilch (Tipp: 2/3 Reismilch mit 1/3 Mandelmilch mischen) ersetzen

– Wurst/Käse und tierische Brotaufstriche durch Nussmus/Saatenmus und pflanzliche Brotaufstriche ersetzen

– Parmesan durch Nährhefeflocken ersetzen (z.B. von der Firma Vitam, die es u.a. bei Rewe gibt)

– 1 Ei (im Teig) durch 1 Banane oder 1 EL geschrotete Leinsamen mit 3 EL Wasser ersetzen

– Sahne in Saucen durch Nussmus ersetzen

Selbstgemachter Cashewjoghurt (vegan)

Zutaten:
200g eingeweichte Cashews
500 ml Wasser
14 Datteln
250 g TK-Erdbeeren

Zubereitung:
Alle Zutaten pürieren.

Selbstgemachter Cashew-Frischkäse (vegan)

Zutaten:
200g eingeweichte Cashewkerne
400 ml Wasser
1 Knoblauchzehe
Salz/Pfeffer

Zubereitung:
Alle Zutaten pürieren.

Selbstgemachte vegane Käsesauce zum Überbacken von Pizza/Aufläufen

Zutaten:
160 g gekochte Kartoffeln
60 g gekochte Möhren
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
60 g Cashews
TL Salz
gestrichener TL Kurkuma
EL Senf
1/2 TL Currypulver
40 g Nussmus
2 EL Nährhefeflocken
1 EL Zitronensaft
Pfeffer

Zubereitung:
Alle Zutaten pürieren.

Dieser Text ist in einer Gemeinschaftsarbeit von Osteopathin und Heilpraktikerin Janna Röhrs und Marketing Managerin Marret Vögler-Mallok entstanden. Wer mehr Fragen zu dem Thema hat, der kontaktiert uns gerne in der Heil- und Chiropraxis und ist auch herzlich eingeladen bei Gesundheit to go – dem Podcast hereinzuhören, wo sich mehrere Interviews zum Thema Veganismus finden. Außerdem findet sich hier ein weiterer interessanter Artikel rund um die vegane Lebensweise.

Author: MarreLini
Tags: Veganismus