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Vier Säulen der Gesundheit

Veröffentlicht am:

„Today more than 95% of all chronic disease is caused by food choice, toxic food ingredients, nutritional deficiencies and lack of physical exercise.“
(Mike Adams)

Das Konzept der vier Säulen

Gesundheit ist komplex. Ein Modell zu erläutern, dass die Gesundheit adäquat abbildet, ist nicht leicht. In meiner Gesundheitsphilosophie gibt es grundlegend vier Faktoren, die einen Menschen krank machen können. Diese sind: Fehlernährung, mangelnde Bewegung, Dauerstress und Umweltgifte. Ist ein Mensch diesen Faktoren dauerhaft ausgesetzt, so kann es zu Erkrankungen kommen. Im Folgenden soll näher darauf eingegangen werden, worauf du achten solltest, wenn du deine Gesundheit erhalten oder sogar fördern willst. Dafür stelle ich dir das vier Säulen Modell der Gesundheit vor.

Die erste von vier Säulen: Ernährung

Zu einem gesunden Lebensstil gehört zuallererst einmal eine gesunde Ernährung. Wir halten unseren Körper durch Lebensmittel am Leben – nicht umsonst steckt in Lebensmittel das Wort „Leben“. Viele Menschen in der heutigen Zeit haben die an sich einfachen Regeln für eine gesunde und ausgewogene Ernährung nicht er- oder über die Zeit verlernt. Daher wird von einem großen Teil der Bevölkerung in den westlichen Industriestaaten auf denaturierte Nahrungsmittel gesetzt. Das sind Nahrungsmittel, die in ihren wesentlichen Eigenschaften (Geschmack, Konsistenz, Haltbarkeit etc.) von der Nahrungsmittelindustrie durch Gentechnik und Nahrungsmittelzusatzstoffe (Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe, Farbstoffe etc.) derart verändert wurden, dass man nicht mehr von einem Lebensmittel reden kann.

Das Problem der denaturierten Nahrung

Die Eingriffe in die Natur bzw. das Wesen der Lebensmittel kann für die Gesundheit Folgen haben, da viele dieser Modifikationen Langzeitrisiken in sich bergen. Statt Lebensmitteln konsumiert der Mensch oftmals Umweltgifte (siehe vierte Säule). Dazu kommt, dass die Ernährung insbesondere in Deutschland bezüglich der drei großen Gruppen von Lebensmittelbestandteilen, also Fette, Eiweiße und Kohlehydrate, oft vollkommen einseitig oder zumindest überwiegend auf den Konsum von Kohlehydraten ausgerichtet ist (Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln und leider auch Zucker, Zucker, Zucker).

Gesundheitliche Risiken von Fehlernährung

Generell kann man sagen, dass sich viele gesundheitliche Risiken durch eine gesunde Ernährung minimieren lassen, u.a. funktionelle Darmerkrankungen, Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes, Herz- und Kreislauferkrankungen in Folge von Übergewicht und einem erhöhten Blutdruck. Eine gesunde Ernährung kann dagegen sogar den Verlauf vieler chronischer Erkrankungen (u.a. Rheuma und Krebs) positiv beeinflussen. Selbst (scheinbar) psychische Leiden lassen sich durch eine verbesserte Aufnahme von Mikronutrienten (Vitamine, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe) oder durch den Verzicht auf Zucker positiv beeinflussen, z.B. das sogenannte ADHS. Zusätzlich zu einer bewussteren Einnahme von Lebensmitteln kann es von Zeit zu Zeit sinnvoll sein, ganz auf Nahrung zu verzichten. Insbesondere Fasten oder auch das Intervallfasten kann deiner Gesundheit sehr zuträglich sein.

Wasser trinken nicht vergessen

Ein weiteres Problem vieler Menschen in unserer Gesellschaft ist das offensichtlich fehlende Durstgefühl. Immer wieder gestehen mir meine Patienten/- innen, dass sie zu wenig trinken. Ein Grund dafür ist mit Sicherheit die ständige Verfügbarkeit von Essen: Wer ständig isst, der nivelliert seinen Durst. Nicht jedes Hungergefühl ist tatsächlich Hunger geschuldet. Oft verschwindet der scheinbare Hunger, wenn du einfach gutes Wasser trinkst. Apropos „gutes“ Wasser: eine Philosophie für sich! Unser Leitungswasser hat grundlegend eine gute Qualität und wird an der Quelle konstant überwacht. Natürlich legt es zu unserem Wasserhahn aber noch weite Strecken durch teils fragwürdige Leitungen zurück, besonders in Altbauten. Darum kann eine Filteranlage dienlich sein. Gekauftes Wasser kann eine Alternative darstellen, aber es sollte stilles Wasser sein und aus Glasflaschen konsumiert werden. Und im Sinne der Umwelt nicht aus anderen Teilen des Landes oder gar anderen Ländern kommen.

Die zweite von vier Säulen: Bewegung

Sich zu bewegen ist aus vielen Gründen der Erhaltung der Gesundheit dienlich. Zum Einen ist Bewegung eine passende Antwort auf den körperlich oft hohen Energiepegel infolge von Dauerstress und erhöhtem Zuckerkonsum.
Zum Anderen ist ein Training des Herzens und des Kreislaufsystems eine vorbeugende Maßnahme zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit. Dazu sollte man wissen: Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und ihre Folgen sind noch immer der Killer Nr. 1 in der Todesstatistik und liegen damit vor dem Kollektiv der Krebserkrankungen. Des Weiteren ist moderate Bewegung oder Sport an der Gesunderhaltung der Gelenke und des Rückens maßgeblich beteiligt, denn Bewegung schmiert die Gelenke und führt zu einer besseren Stoßdämpfungskapazität durch vermehrte Muskelmasse.

Die Vorteile regelmäßiger sportlicher Betätigung

Bewegung ist aber auch ein wichtiger Faktor für das Gehirn. Durch die verbesserte Versorgung mit Sauerstoff ist ein sportlicher Mensch oft auch mental leistungsfähiger. Folgerichtig tun insbesondere Bürotätige gut daran, sich sportlich zu betätigen. Ein guter Einstieg in die Welt der Bewegung stellen Ausdauersportarten wie Jogging, Schwimmen oder Radfahren dar. Ballsportarten fördern darüber hinaus psychosoziale Komponenten wie die Teamfähigkeit und bringen verbesserte Reflexe und eine bessere Hand-Auge-Koordination mit sich. Kraftsport hilft, Muskelmassen aufzubauen und – richtig angewendet – die Beweglichkeit zu verbessern. Sportarten wie Yoga erhöhen daneben auch noch die Fähigkeit des Körpers zur Entspannung.

Die dritte von vier Säulen: Entspannung

Viele meiner Patienten/- innen leiden direkt oder indirekt an den Folgen von Stress. Dieser wirkt sich auf den Menschen durch Aktivierung von Flucht- und Kampfreflexen aus, d.h., der Körper des Menschen verhält sich, als wenn ihm ein Fressfeind begegnet. Adrenalin wird ausgeschüttet, Blut aus dem Magen-Darm-Trakt in die Muskeln gepumpt, die Augen weitgestellt usw. In der Natur wäre diese sog. Anpassungsphase an eine akute Stresssituation nur von kurzer Dauer, denn entweder entkommen wir der Gefahr oder können sie kämpfend abwenden. In der heutigen Zeit sind die Menschen dagegen einer Art Dauerstress ausgesetzt, d.h., die Anpassungsphase erstreckt sich oftmals über Wochen, Monate, Jahre.

Die gesundheitlichen Folgen von Dauerstress

In unserer Gesellschaft verschiebt sich durch anhaltenden Stress im Arbeitsleben etc. und das Fehlverhalten des Menschen als Antwort auf diesen Stress (zu wenig Bewegung, Essen zur Deckung des anhaltenden Energieverbrauchs) unsere körperliche Bereitschaft zur gesunden Verdauung sowie zut Erholung des Körpers. Folgen dieser Entwicklung sind funktionelle Erkrankungen des Verdauungssystems (Reizmagen, Reizdarm). Aber auch ernstere Erkrankungen wie Magengeschwüre oder gar Herzinfarkte werden durch Dauerstress und seine körperlichen Auswirkungen in gefährlichem Maße begünstigt.

Therapeutische Maßnahmen zur Regulation von Dauerstress: Craniosakrale Osteopathie

Die Craniosakrale Osteopathie wirkt direkt auf das vegetative Nervensystem, also den Anteil des Nervensystems, der die Umschaltung von Flucht- und Kampfreflexen auf den Ruhe- und Erholungsmodus koordiniert. Damit trägt regelmäßig angewandte Craniosakrale Osteopathie zu einem gesunden Lebensstil bei.

Therapeutische Maßnahmen zur Regulation von Dauerstress: Autogenes Training

Auch das Autogene Training arbeitet mit dem unwillkürlichen (vegetativen) Nervensystem. Bei diesem der Psychotherapie zugehörigen Entspannungsverfahren trainiert der Anwender über das ständige sich Vorsagen formelhafter Vorsätze eine Umschaltung von Flucht- und Kampfaktivität des Vegetativums auf Ruhe und Erholung. Die in Gruppenseminaren erlernbare Grundstufe des Autogenen Trainings besteht aus sechs fest vorgeschriebenen Schritten, die den gesamten Körper in den Prozess der Entspannung einbeziehen. Der geübte Anwender kann die sechs Übungsstufen in fast jeder Haltung (sitzend oder liegend) in wenigen Minuten absolvieren, um sich selbst die benötigte Entspannung zu verschaffen. Damit wird vielen funktionellen Erkrankungen, aber auch ernsteren Erkrankungen effektiv vorgebeugt, u.a. Reizdarm- und Reizmagensyndrom, Apoplex (Hirnschlag), Herzinfarkt und evtl. sogar verschiedene Formen von Krebs.

Die vierte von vier Säulen: Umweltgifte

Ein meist nicht genannter oder unterschätzter Faktor für deine Gesundheit ist die unwillkürliche Einnahme von Umweltgiften. Umweltgifte sind ubiquitär: ob die Ausdünstungen von Bau- oder Klebstoffen in Haus oder Auto, Nahrungsmittelzusätze wie oben besprochen, Abgase von Heizungen, Motoren oder Triebwerken, Fluoride in Zahnpasten oder Aluminium in Deos. Umweltgifte sind einfach überall. Hier ist es wichtig, einen Überblick über die vermeidbaren Umweltgifte zu erlangen. Letzten Endes muss keiner ein Deodorant mit Aluminiumzusatz oder ein Duschgel mit mineralölhaltigen Inhaltsstoffen benutzen. Es gibt heute Seiten, auf denen genau aufgelistet wird, welche Kosmetik welche Inhaltsstoffe hat. Und welche Auswirkungen diese Inhaltsstoffe auf den Menschen haben. Genussmittel wie Zigaretten sollten weder aktiv noch passiv konsumiert werden. Heißt ganz konkret auch die Nähe von Rauchern beim Konsum zu meiden.

Gesundheitsgefährdender Elektrosmog

Elektrosmog ist ein „Umweltgift“, das du nicht sehen, nicht schmecken und nicht riechen kannst. Hier soll insbesondere auf den Elektrosmog hingewiesen werden, der unerträgliche Ausmaße annimmt. Du kannst diesbezüglich schon eine Verbesserung erlangen, wenn du alle Steckdosen mit Verteilern ausstattest, die du per Schalter abschalten kannst. Denn: Elektrische Geräte auf „Standby“ emittieren auch elektrische Strahlung. In diesem Zuge ist es auch wichtig, den Wireless-LAN-Router abzuschalten – besonders nachts, wenn du schlafen willst. Schläfst du in der Nähe einer Hochspannungsleitung? Schlaf nicht auf einer Federkernmatratze! Deren Spulen werden durch die Nähe zur Hochspannungsleitung zu Elektromagneten! Du siehst: Alleine über diesen Punkt lässt sich lange reden.

Wenn du Fragen zu deiner Gesundheit hast oder uns konsultieren möchtest, sind wir gerne beratend für dich tätig! Zusätzlich kannst du hier einmal checken, ob und wie du an deiner Gesundheit arbeiten kannst.
Alexander Mallok und das Team der Heil- & Chiropraxis

Author: Alexander Mallok
Tags: Gesundheitsfaktoren