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Unsere Experten

Unsere Experten in der hamburger Heil- & Chiropraxis Alexander Mallok



Alexander Mallok

Heilpraxis Hamburg Alexander Mallok

Ich bin seit 14 Jahren als professioneller Therapeut tätig – den Großteil dieser Zeit in eigener Praxis. Mich interessieren alle Bereiche der Gesundheit, auch die Schulmedizin, aber mein Herz schlägt für die ganzheitliche Medizin und Naturheilverfahren im Besonderen. Die Osteopathie hat es mir dabei am meisten angetan. Ich bin im Grunde genommen nur Heilpraktiker geworden, um Osteopathie ausüben zu können. Osteopathie ist eine ganzheitliche Therapie, die nur mit den Händen durchgeführt wird. Im Rahmen einer Behandlungssitzung untersucht und behandelt der Osteopath dabei den ganzen Körper seines Klienten. Umfassend vom Zentralnervensystem und seiner Hüllmembranen über das Stoffwechsel-/ Eingeweidesystem bis hin zum Bewegungsapparat. In meiner Praxis kommen aber auch andere Verfahren wie Chiropraktik, Faszientherapie nach den Lehren von Stephen Typaldos (FDM) und Applied Kinesiology zur Anwendung. In diesem Blog schreibe ich neben Osteopathie und meinen anderen Schwerpunkten zu verschiedenen Themen rund um die ganzheitliche Gesundheitsvorsorge bzw. Krankheitsprävention.
Seit 2017 leite ich in Hamburg den Arbeitskreis des ACON e.V., der Arbeitsgemeinschaft für Chiropraktik, Osteopathie und Neuraltherapie Deutscher Heilpraktiker. Durch den regelmäßigen Austausch mit Kollegen lerne ich zum Wohle meiner Patienten beständig hinzu.

Marret Vögler-Mallok

Heilpraxis Hamburg Marret Vögler-Mallok

Ich heiße Marret Vögler-Mallok und bin studierte Sozialpädagogin. Aufgrund meiner Erfahrungen im Front Office der Heil- und Chiropraxis habe ich zusätzlich nebenberuflich Praxismanagement studiert. Das Thema Ganzheitliche Gesundheit fasziniert mich nicht erst seitdem ich mit meinem Mann die Heil- und Chiropraxis zu einem Anlaufpunkt für all diejenigen gemacht habe, die Gesundheit zum Einen als eine Einheit von Körper-Geist-Seele, zum Anderen als Eigenleistung begreifen. Meiner Ansicht nach sind wir alle nur eine Entscheidung weit weg von einem Leben voller Lebensfreude, Vitalität, geistiger Beweglichkeit, mentaler Stärke und körperlicher Flexibilität. Das habe ich selbst erfahren dürfen und möchte ich heute und zukünftig auf unterschiedlichen Wegen und Kanälen gemeinsam mit meinem Mann und meinen wundervollen Kollegen/- innen auch anderen Menschen vermitteln. Da Schreiben meine ganz große Leidenschaft ist, bin ich zukünftig für die Heil- und Chiropraxis weniger im Front Office als im Back Office-Bereich tätig. Mir obliegt dabei vor allem das Marketing der Praxis und die Konzeption unterschiedlicher Produkte zum Thema Ganzheitliche Gesundheit. Meine Themenschwerpunkte liegen vorrangig im Bereich Mindset, Self-Empowerment und Prävention.

Michaela Wendt

Heilpraxis Hamburg Michaela Wendt

Bereits in jüngsten Jahren hatte ich großes Interesse anderen Menschen zu helfen, ihnen zuzuhören und einen nicht enden wollenden Wunsch nach Harmonie.
Es sollte allen Menschen und Tieren um mich herum mehr als gut gehen; für mich gab es schon immer viel mehr zwischen Himmel und Erde, als nur das Alltägliche.
Nach dem Abitur habe ich mein empathisches Gespür mit viel Kreativität verbunden und erstmal Grafik-Design studiert.

Als ich dann vor 15 Jahren mit meiner eigenen Yoga- und Meditationspraxis begann, war es Liebe auf den ersten Blick.
Die Energie, die ich aus der Verbindung von Bewegung und Atmung und der tiefen inneren Einkehr spürte, war ein unbeschreiblich berührendes Erlebnis.
Bis zum heutigen Tag bereichert es meinen Alltag auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene sehr.

Der daraus entstandene Wunsch, nach einigen Jahren des Übens und Lernens, selber Yoga unterrichten zu können, ließ meinen Traum Wirklichkeit werden.
Ich bin sehr dankbar, dass ich das Privileg habe, die verschiedensten Yoga- und Meditationsstile, durch nationale und internationale Yogalehrer kennenzulernen.

Mittlerweile unterrichte ich seit acht Jahren den fließend dynamischen VinyasaFlowYoga, ruhigen YinYoga und gebe Meditationsunterricht.
In meinen Stunden möchte ich nicht nur meine Erfahrungen und mein Wissen vermitteln, sondern jedes mal aufs Neue den Raum kreieren, der es ermöglicht,
dass sich jede und jeder Einzelne im eigenen Tempo und mit den eigenen Möglichkeiten entwickeln kann.
Dazu gehört auch, dass ich Yogaunterricht in Einzelstunden und Gruppen anbiete.
Ich verbinde gerne die yogische Philosophie mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und liebe es,
durch technisches Verständnis Leichtigkeit auf die Yogamatte und in den Alltag meiner Teilnehmer zu bringen.

Was macht einen guten Osteopathen aus?

Heilpraxis Hamburg Was macht einen guten Osteopathen aus?

„Wenn die anderen glauben, man sei am Ende, dann muss man erst richtig anfangen.“ (Konrad Adenauer)

Wer geht zum Osteopathen? – Eine Bestandsaufnahme

Mit der Kostenübernahme für Osteopathie seitens etlicher gesetzlicher Krankenkassen vor einigen Jahren ist die Osteopathie mehr und mehr in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Damit ist gemeint, dass zum Einen immer mehr Menschen davon erfahren haben. Zum Anderen ist die Osteopathie auch für immer mehr Menschen erschwinglich geworden. Leider haben viele Krankenkassen ihr freiwilliges Engagement für Osteopathie inzwischen wieder heruntergefahren oder aber sind gerade dabei. Dennoch haben seit der Aufnahme der Osteopathie in den Leistungskatalog einiger gesetzlicher Krankenkassen mehr und mehr Menschen ohne eine Privatversicherung oder eine private Zusatzversicherung, in der Heilpraktikerleistungen inkludiert sind, den Weg zur Osteopathie gefunden. Für viele hat sich dieser Schritt bis heute ausgezahlt. Dies spricht einerseits für die Osteopathie als therapeutisches Konzept und ist andererseits ein Zeichen dafür ist, dass sehr viele gute Osteopathen/- innen praktizieren. Doch was zeichnet einen guten Osteopathen eigentlich aus?

Qualitätssicherung in der Osteopathie: Voraussetzungen, die Osteopathen mitbringen müssen

Die meisten Osteopathen/- innen absolvieren ein fünfjähriges Vollzeitstudium. Um osteopathisch denken und handeln zu können braucht es nämlich nicht nur das praktische Erlernen osteopathischer Techniken. Es ist vor allem auch wichtig, sich ausgiebig mit der osteopathischen Philosophie sowie der Anatomie des Menschen auseinanderzusetzen. Wer das umfangreiche Studium abgeschlossen hat, der kann und sollte Mitglied in einem Fachverband werden. Voraussetzung für die Aufnahme in die meisten Verbände ist eine abgeschlossene Osteopathieausbildung, eine Mindestanzahl von Unterrichtseinheiten (1350 Unterrichtsstunden)  und eine Abschlussarbeit. Bei einigen Verbänden ist die Aufnahme bereits als Studierender möglich. In den Therapeutenlisten sollte dies dann jedoch gekennzeichnet sein (i.A. = in Ausbildung). So kann auch und gerade für die Patienten/- innen eine hohe Qualität der Ausbildung gewährleistet werden. Ein weiteres Qualitätskriterium für die Fortführung der Mitgliedschaft, um in einem Verband auf der Therapeutenliste zu erscheinen, ist die regelmäßige Teilnahme an Fortbildungen.

Hohe fachliche Standards in der Osteopathie

Wir haben in den vergangenen Jahren in der Heil- und Chiropraxis viele (angehende) Osteopathen/ – innen kennen lernen und erleben dürfen. In Form von Praktika, Hospitationen und Anstellungen. Zuallererst ist zu sagen, dass wir es sehr beachtlich finden, wie viele Menschen -auch ohne medizinische Vorkenntnisse und/oder berufliche Vorerfahrungen, z.B. im Bereich der Physiotherapie, das Studium durchziehen, um als Osteopath durchzustarten. Es ist selten vorgekommen, dass wir nicht fasziniert waren von den fachlichen Kenntnissen und dem technischen Können, die jede/r Einzelne mitgebracht hat. Insofern sind wir der vollen Überzeugung, dass die Schulen viele fachlich gute Therapeuten/- innen entlassen. Ausnahmen bestätigen die Regel, so wie in jedem anderen Bereich auch. Aber grundsätzlich ist es sehr erfreulich zu sehen, dass es nicht nur weiterhin steigende Bewerberzahlen an den Schulen gibt, sondern diese auch gute Absolventen/- innen hervorbringen. Die Zukunft des wundervollen Berufs Osteopath scheint also gesichert!

Die Bedeutung der Persönlichkeit des Osteopathen in der therapeutischen Arbeit

Der Osteopath arbeitet am und mit dem Menschen. Und die Osteopathie ist eine Therapieform, die zum Ziel hat, die Selbstheilungskräfte des Patienten zu (re)aktivieren. Aus unserer Sicht passiert dies sowohl auf der körperlichen als auch auf der geistigen Ebene. Für eine erfolgreiche Therapie braucht es demnach gute anatomische Kenntnisse sowie über Jahre geschulte sehende Hände. Es braucht daneben aber außerdem ein gutes Einfühlungsvermögen und eine wertschätzende, zugewandte Art als Mensch. Wer nur auf der körperlichen Ebene agiert, der wird bestenfalls auch nur auf der körperlichen Ebene ein gutes Ergebnis erzielen. Es kann jedoch auch sein, dass er gar nicht so weit kommt. Denn unserer Erfahrung nach ist der zwischenmenschliche Kontakt vom ersten Augenblick an entscheidend. Von dem Moment an also, wenn es darum geht, den Patienten abzuholen, damit er sich zu 100 % Prozent auf die Behandlung einlassen kann.

Die menschlichen Qualitäten eines Osteopathen

Für uns beginnt die Therapie bereits in dem Moment, in dem der Osteopath den Patienten begrüßt. Es gibt Therapeuten, denen es ganz einfach im Blut liegt, mit Menschen umzugehen. Denen es nicht schwer fällt, die individuell richtige Ansprache zu finden und damit schnell das Eis zu brechen. An dieser Stelle ist wichtig zu erwähnen, dass Patienten nicht selten -gerade wenn es ihre erste Behandlung ist- unsicher sind in Bezug auf das, was in einer osteopathischen Behandlung passiert. In solchen Fällen wird ein guter Therapeut nicht nur die Unsicherheit bzw. Verunsicherung des Patienten spüren Er wird auch entsprechend darauf reagieren, um dem Patienten ein gutes Gefühl zu geben. Auf dieser Basis ist es sowohl für Patient als auch Therapeut leichter, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen Dies braucht es im Falle einer osteopathischen Behandlung unbedingt. Das Ergebnis einer Behandlung hängt nämlich nicht unwesentlich mit der Fähigkeit des Patienten zusammen, sich fallen lassen zu können.

Begegnung auf Augenhöhe zwischen Osteopathen und Patienten

Selbstverständlich hat der behandelnde Osteopath dem Patienten (sofern dieser nicht auch Osteopath ist) eins voraus: nämlich das Wissen um bestimmte osteopathische bzw. ganzheitliche gesundheitliche Zusammenhänge. Dennoch oder gerade deshalb ist es wichtig, dass er sich nicht gegenüber dem Patienten erhebt. Tut er dies doch, so gefährdet er den Behandlungserfolg. Denn die Compliance des Patienten könnte darunter leiden. Mit Compliance ist die Mitarbeit bzw. Therapietreue eines Patienten gemeint. Zum Beispiel in Bezug auf das sich Einlassen auf die therapeutischen Handgriffe während der Behandlung, die regelmäßige und vorschriftsmäßige Durchführung bestimmter Übungen oder die Einnahme von Medikamenten bzw. das Integrieren bestimmter Lebensstilveränderungen in den Alltag. Je mehr der Therapeut dem Patienten auf Augenhöhe begegnet, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Compliance des Patienten gut ist.

Eine Atmosphäre der Wertschätzung als Basis für eine gute Therapeut-Patient-Beziehung

Es geht also viel um die Ansprache des Patienten. Die meisten von uns waren selber schon einmal in irgendeinem Zusammenhang Patient. Und so können die meisten von uns nachempfinden, dass wir uns eher weniger wohlgefühlt und gesehen gefühlt haben, wenn der Therapeut unseren Blicken ausgewichen ist. Wenn er sich unsicher verhalten und/oder ein offensichtliches Desinteresse an den Tag gelegt hat. Wohlgefühlt haben werden sich die meisten von uns dagegen, wenn der Therapeut eine gewisse Selbstsicherheit ausstrahlt. Wenn er uns bei der Anamnese angesehen und während der kompletten Behandlungssitzung glaubhaft gemacht hat, dass er ein Interesse daran hat, uns auf unserem Weg zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden zu verhelfen. Hierfür ist es wichtig, dass der Therapeut nicht vorrangig mit sich selbst und seiner Außenwirkung beschäftigt ist. Sondern dass er in sich ruht und sich voll auf den Prozess des Patienten konzentrieren kann.

Warum Hartnäckigkeit einen guten Osteopathen auszeichnet

Wir haben das Zitat von Konrad Adenauer gewählt, weil wir glauben, dass auch der Glaube an ein positives Ergebnis und Hartnäckigkeit einen guten Osteopathen ausmacht. Oftmals kommen Patienten/- innen zum Osteopathen, wenn sie schon durch alle Instanzen der Schulmedizin gegangen sind. Nicht wenige haben zu diesem Zeitpunkt Aussprüche gehört wie: „Sie haben nichts. Das muss psychisch sein.“ „Sie sind ein hoffnungsloser Fall. Da ist nichts mehr zu machen.“ „Sie haben selber schuld. Wären sie mal früher gekommen.“ Andrew Tylor Still, der Begründer der Osteopathie, hat gesagt: „To find health should be the object of the doctor. Anyone can find disease.“ Die Leidenschaft, Gesundheit finden zu wollen, der Antrieb, nicht aufzugeben, auch wenn die Therapieerfolge nur in winzigen Schritten vor sich gehen, das ist das Geheimnis eines guten Osteopathen. Er übt sich in Geduld und schenkt dem Patienten Hoffnung.

Selbstverständlich findest du auf diesem Blog viele Texte zum Thema Osteopathie. Wenn du beispielsweise mehr erfahren möchtest zum Thema Hände als Werkzeug des Osteopathen, dann geht es für dich hier entlang. Und wenn du mehr zum Thema Osteopathie in Form eines Podcast-Interviews mit Heilpraktiker und Osteopath Alexander Mallok erfahren möchtest, dann bist du hier genau richtig.

Symbiose: Osteopathie und Yoga

Heilpraxis Hamburg Symbiose: Osteopathie und Yoga

„With body, mind and spirit functioning perfectly as a coordinated whole what else could reasonably be expected other than an active, alert, disciplined person.“

Symbiose von Osteopathie und Yoga

Wie sagte schon einer meiner Yoga-Lehrer während der Stunde: “Sei dein eigener Osteopath.“ In meiner eigenen Praxis stelle ich immer wieder fest, wie viele Parallelen es zwischen Yoga und Osteopathie gibt. Man könnte Yoga z.T. auch als osteopathische Eigentherapie beschreiben. Warum das so ist, und warum Osteopathie und Yoga eine wertvolle Symbiose eingehen können und sollten, darum soll es in diesem Artikel gehen.

Wirkungsweisen des Yoga

Im Yoga werden über Asanas (Körperhaltungen), Atemkontrolle und Meditation wieder mehr Prana (Energie) im Körper verteilt und Spannungen/Blockaden gelöst. In den Asanas werden die Wirbelsäule sowie die einzelnen Gelenke des Körpers in die verschiedensten Bewegungsrichtungen gebracht (bspw. Vorbeugen, Rückbeugen, Seitneigungen, Rotationen und gerne auch in Kombination), um das physiologische Bewegungsausmaß zu erhalten oder zu fördern. Hierbei kommt es zu einer Dehnung und Lockerung des Bindegewebes/der Faszien und Mobilisierung/Mehrdurchblutung der Gelenke, so dass Blockaden sich lösen können.

Vorteile des Yoga

Yoga hat (im Vergleich zu anderen Bewegungsformen) den Vorteil, dass wir den Körper symmetrisch trainieren und die Muskulatur einen Ausgleich zwischen Kraft und Flexibilität erlangt. Gerade aus funktionell-osteopathischer Sichtweise ergibt das sehr viel Sinn. Denn was bringt es uns, wenn wir einen so starken Bizepsmuskel haben, dass wir den Arm nicht mehr endgradig strecken können?! Zusätzlich verbinden wir die Asanas noch mit der intensivierten Atmung. Während der Atmung bewegt sich unser Zwerchfell, und diese Bewegung setzt sich über das Bindegewebe unseres Körpers fort. Führt man diesen Gedanken zu Ende, so bedeutet dies, dass wir bis in die entferntesten Bereiche unseres Körpers atmen können, sofern unsere Wahrnehmung sich dafür sensibilisiert. Vor allem über Rotationsbewegungen der Wirbelsäule und fokussierte Atmung nehmen wir im Yoga Einfluss auf die Durchblutung der Organe und fördern einen funktionell-physiologischen Gesundheitszustand .

Wirkungsweisen von Meditation

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Yoga ist die Meditation. Die ursprüngliche Definition des Yoga lautet nämlich:
Yoga ist das zur Ruhe Kommen der Gedankenbewegung im Geist. Im Yoga wird die Selbstreflektion während der einzelnen Yogahaltungen, Atemtechniken und Entspannungsübungen gefördert, so dass der Übende schon präventiv mögliche Blockaden selbst erkennt und durch gezielte Praxis aktiv an seiner Gesundheit mitwirken kann.

Aufbau der Osteopathie

Die Osteopathie fußt auf drei Grundprinzipien, die viele Parallelen zur Yoga-Philosophie aufweisen:

1.Der Körper bildet eine funktionelle Einheit.

2. Statik und Funktion des Körpers bedingen einander gegenseitig.

3.Der Körper ist fähig zur Selbstregulierung/Selbstheilung.

Die Osteopathie teilt sich in drei Bereiche: parietale (Knochen, Muskeln, Bänder usw.), viszerale (Organe) und craniosakrale Osteopathie (Nervensystem).

Wirkungsweisen der Osteopathie

Osteopathie lösen sogenannte somatische Dysfunktionen (Blockaden/Spannungen) durch gezielte osteopathische Manipulationen. Aus der Sichtweise der Osteopathie kann durch eine manuelle Mobilisierung der gestörten Strukturen entsprechend nicht nur die Beweglichkeit wieder hergestellt, sondern auch die Versorgungslage des betreffenden Organs verbessert werden. Damit kann das jeweilige Organ besser durchblutet, Stoffwechselabbauprodukte wieder abtransportiert werden, und auch die physiologische Steuerung durch das Nervensystem kann wieder besser funktionieren. Das Ziel der Behandlung ist, dass der Körper sein homöostatisches Gleichgewicht wiedererlangen kann.

Dieser Artikel wurde von Heilpraktiker und Osteopath Julian Fiedler geschrieben, der bis einschließlich März 2020 noch Teil des Teams der Heil- und Chiropraxis ist. Du findest hier auf dem Blog noch weitere Artikel von ihm zum Thema „Osteopathie“, wo es unter anderem darum geht, dass Osteopathie nicht nur auf der körperlichen, sondern auch auf der emotionalen Ebene berühren kann.

Erschöpfung im Blut

Heilpraxis Hamburg Erschöpfung im Blut

„Alles, was erschöpft, schlägt sich im Innern nieder.“ (James Tyler Kent)

Ursachen für Erschöpfung

Du fühlst dich erschöpft und müde, ausgelaugt und schlapp? Erschöpfung zeigt sich auch im Blut. So kommt das Gefühl von bleierner Müdigkeit häufig durch einen Mangel an lebenswichtigen Substanzen zustande. Ob Vitamine, Mineralstoffe oder Spurenelemente: Hat der Körper davon zu wenig zur Verfügung, sind wir nicht leistungsfähig. Eine Labor-Kontrolle von Vitamin B12, Folsäure, Zink, Selen etc. kann mögliche Mängel aufdecken und somit sinnvoll sein, wenn wir uns nicht im vollen Besitz unserer Kräfte fühlen.

Ursachen für Vitamin-, Mineralstoff oder Spurenelementemangel

Zu den oben genannten Mängeln kann es kommen

1. weil zu wenig Vitamine, Mineralstoffe und/oder Spurenelemente in der zugeführten Nahrung vorhanden sind, vor allem in industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln

2. weil die Aufnahme der Vitamine, Mineralstoffe und/oder Spurenelemente aus der Nahrung gestört ist, z.B. durch chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

3. weil ein besonders hoher Bedarf an den genannten Substanzen vorliegt, beispielsweise bei Dauerstress, akuten Infekten oder auch Schwangerschaften.

Die Erschöpfungsspirale anhand eines Beispiels

Am besten lässt sich eine mögliche Erschöpfungsspirale anhand eines beispielhaften Falles erklären. Ein Mann, 34 Jahre, Vater von 3 Kindern, arbeitet als Erzieher mit 20 Wochenstunden im Angestelltenverhältnis und kümmert sich ansonsten zu großen Anteilen um die Betreuung der Kinder, den Haushalt und die Verköstigung seiner Familie. Seine Frau, 38 Jahre, arbeitet selbstständig in eigener Kanzlei und ist somit die Hauptverdienerin. Gelegentlicher Stress ist positiv, doch Anforderungen, wie sie sich unser Beispiel-Mann ausgesetzt sieht, meistern einige über Jahre hinweg ohne Unterstützung und Pause.

Erschöpfung und die Nebennieren

Die Nebenniere ist das Organ, welches uns durch den Tag bringt. Sie sorgt dafür, dass wir angemessen auf Situationen reagieren. Sind wir anhaltendem Stress ausgesetzt, so konzentrieren sich die Nebennieren zunehmend auf die Produktion von Cortisol. Als wir noch in einer Höhle wohnten kam uns dieser Mechanismus zu Gute und sicherte nicht zuletzt sogar unser Überleben. Denn wenn sich der große Bär vor unserer Höhle aufbaute war es erforderlich, schnell reagieren zu können. Im oben beschriebenen Beispiel gerät das Leben unseres Beispiel-Patienten jedoch nicht nur kurzfristig aus der Bahn, sondern es wird von Dauerstress bestimmt.

Wie sich Dauerstress auf unsere Gesundheit auswirkt

Bei Dauerstress wird entsprechend viel Cortisol ausgeschüttet, was die Leber dazu veranlasst, mehr Glukose ins Blut abzugeben, um ausreichend Energie in Stresssituationen bereitstellen zu können. Der Zuckerspiegel im Blut steigt. Das bleibt unserer Bauchspeicheldrüse nicht verborgen. Veranlasst durch den hohen Blutzuckerspiegel schüttet sie nun eine hohe Menge Insulin aus, denn der Zucker wird in unseren Zellen benötigt, und Insulin schleust ihn in die Körperzellen ein. Die Insulinrezeptoren an unseren Zellmembranen werden permanent stimuliert, und es kommt langfristig zu einer Insulinresistenz dieser Rezeptoren. Früher oder später sind die Nebennieren dann erschöpft. Der Cortisol-Spiegel sinkt, und wir bemerken das, indem wir den Herausforderungen des Alltags immer weniger gewachsen sind. Die Nebennierenschwäche gehört mittlerweile zu den typischen Zivilisationskrankheiten. Typische Symptome sind z.B. Erschöpfung und Niedergeschlagenheit, Dünnhäutigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten,  Gewichtsprobleme, Herzklopfen, Blutdruckschwankungen, Haarausfall, erhöhte Infektanfälligkeit, verzögerte Wundheilung und eine vermehrte Lust auf Süßigkeiten durch Unterzuckerung (Hypoglykämie).

Erschöpfung im Labor

Im Labor gibt eine Kontrolle des Cortisols in diesen Fällen wertvollen Aufschluss. Des Weiteren können auch reduzierte Kalium-, Natrium-, Magnesium- und Kupferwerte ein Hinweis auf eine erschöpfte Nebenniere sein. Auch ein Blick auf die Schilddrüse ist in diesem Zusammenhang lohnenswert. Eine genaue Diagnostik verschafft Klarheit, ganz nach dem Motto: „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!“ Unser Blut sagt uns eine Menge, und wenn wir hinschauen- und hören, dann können wir schnell wieder in unsere Kraft zurückkommen. Wenn du dich für eine ganzheitliche Laboranalyse interessierst oder Fragen dazu hast, dann kontaktiere gern die Autorin, Inken Sözbir, Teil des interdisziplinären Teams in der Heil- und Chiropraxis. Mehr zu ihrer Arbeit erfährst du hier. Inken hat für die Gesundheits-Experten auch schon einige andere Texte verfasst, unter anderem hier zu dem spannenden Thema „Vitamin D im Winter“.

Beckenschiefstand

Heilpraxis Hamburg Beckenschiefstand

„Körpersprache ist wie gesprochene Sprache, aber sie kann nicht lügen.“ (Samy Molcho)

Die Rolle des Beckens im Körper

Das Becken spielt eine zentrale Rolle im Körper. Um verstehen zu können, wie es zum so genannten Beckenschiefstand kommen kann, müssen wir uns diese zunächst bewusst machen. Alle Myofaszialketten („Muskelketten“), die die Körperteile verbinden, haben direkt oder indirekt einen Bezug zum Becken. Oder es ist sogar, wie bei den Myofaszialketten der Extremitäten oder des Rumpfes, ihr Zentrum. Das Becken muss widerstandsfähig und belastbar sein und den ganzen Körper dabei unterstützen, seine aufrechte Körperhaltung beizubehalten. Trotzdem sollte es genügend Elastizität haben, damit sich die Beckenknochen, aber auch andere Körperteile, an asymmetrische Spannungen anpassen können. Der Körper muss folglich so gegensätzliche Eigenschaften wie Stabilität und Flexibilität bzw. Beweglichkeit kombinieren.

Faszien im Beckenboden

Die große Mobilität verdankt das Becken neben dem Hüftgelenk und den Muskeln vor allem den Faszien im Beckenboden. Faszien durchdringen unseren Körper wie ein dreidimensionales Spinnennetz und umschließen Muskeln, Organe und Gefäße, damit alles an seinem vorgesehenen Platz bleibt. Wenn wir uns bewegen, machen die Faszien in einem gesunden Körper die Bewegung automatisch mit und passen sich an die häufig durchgeführten Bewegungen an. Unsere alltäglichen Bewegungsmuster prägen also maßgeblich die Struktur und Flexibilität unserer Faszien.

Knöcherne Strukturen des Beckens

Betrachtet man die knöchernen Strukturen des Beckens, sind drei große Bereiche für uns interessant:

1. Die beiden Hüftbeine (Os coxae), die jeweils aus den drei Knochen Darmbein (Os ilium), Sitzbein (Os ischii) und Schambein (Os pubis) bestehen und in der Hüftgelenkpfanne (acetabulum) aufeinander treffen. Dort sind die Hüftgelenke verankert.

2. Das Kreuzbein (Os sacrum), ein keilförmiger Knochen am untersten Abschnitt der Wirbelsäule, der zwischen den beiden Hälften des Beckens liegt.

3. Das Kreuzbein ist mit den beiden Darmbeinen über das Illiosakralgelenk (ISG) verbunden.

Beckenschiefstand

Wenn du aufrecht stehst, so befindet sich das Becken normalerweise in einer annähernd waagerechten Position. Kippt es dauerhaft zu einer Seite, dann sprechen Ärzte von einem Beckenschiefstand. Auch wenn einige Beschwerden bei einem schiefen Becken häufiger vorkommen als andere, das klassische Leitsymptom gibt es nicht. Vielmehr führt die zentrale Lage des Beckens mitunter zu einer Ganzkörperreaktion vom Scheitel bis zur Sohle.

Symptomatik beim Beckenschiefstand

Beckenaufwärts können sich Rückenschmerzen, muskuläre Dysbalancen sowie Verspannungen in Lenden- und Halswirbelsäule zeigen. Es kann zu Schmerzen im Gesäß, Schulterschmerzen, Nackenschmerzen, Kopfschmerzen sowie zu Zahn- und Kieferschmerzen kommen. Beckenabwärts steht der Schiefstand im Verdacht, sämtliche Gelenke zu verschleißen und unbeweglich zu machen, was sich als Hüftschmerzen, Knieschmerzen oder Fußschmerzen äußern kann. Weil Gelenkkopf und Gelenkpfanne im Hüftgelenk nicht wie vorgesehen aufeinander sitzen, können sich außerdem die Knorpel ungleichmäßig abnutzen. Das Risiko einer Hüftarthrose steigt. Das durch den Beckenschiefstand scheinbar längere Bein muss beim Gehen eine seitliche Ausweichbewegung machen, was Schmerzen an der Außen- und Innenseite des Oberschenkels provozieren kann.

Folgen von Beinlängendifferenzen

Je größer die Beinlängendifferenz und die Dysbalancen sind, desto negativer können die Folgen für Becken und Wirbelsäule sein. Steht das Becken schief, so ist der Rücken um einen Ausgleich bemüht. Die Wirbelsäule versucht, den Körper trotz der Kippung in der Mitte aufrecht zu halten. Damit dies gelingt, muss sie sich bei ausgeprägtem Beckenschiefstand stark verkrümmen. Es kommt zu einer seitlichen Biegung der Wirbelsäule, die als Skoliose bezeichnet wird. Zwar kann eine angeborene Skoliose auch einen Beckenschiefstand auslösen, häufiger ist jedoch der umgekehrte Fall. Dasselbe gilt für sogenannte Blockaden des Illiosakralgelenks (ISG-Blockade).

Funktioneller Beckenschiefstand

Um die Auslöser eines schiefen Beckens zu verstehen, kannst du dich an zwei Kategorien orientieren: funktioneller Beckenschiefstand einerseits, strukturelle Schiefstellung andererseits. Da in über 90 Prozent der Fälle eine funktionelle Kippung vorliegt, konzentrieren wir uns zunächst auf diese Variante. Eine Schlüsselrolle im Hüft- und Beckenbereich nimmt der Hüftbeuger ein. Dieser Muskel hat seinen Ursprung an der Lendenwirbelsäule und zieht über die Leiste bis zu einem kleinen Vorsprung an der Innenseite des Oberschenkels (Hüftkopf). Bei einseitigen Bewegungsmustern, beispielsweise durch häufiges Sitzen, kann der Hüftbeuger unnachgiebig werden. Aber auch viszerale Strukturen wie beispielsweise die Nieren können zu einem Muskelhartspann des Hüftbeugers und „Verklebungen“ der Faszien führen. Die Kräfte, die durch einen verkürzten Hüftbeugemuskel entstehen, können so stark an dem Gelenk ziehen, dass der rechte Gelenkkopf immer höher in die Gelenkpfanne wandert. Das rechte Hüftbein wird nach oben gezogen, wodurch das gesamte Becken nach links kippt. Die Folge ist eine funktionelle Beinlängendifferenz.

Struktureller Beckenschiefstand

In seltenen Fällen ist eine Beckenkippung anatomisch bedingt. Hier halten die Strukturen des Körpers — Formen und Maße — das schiefe Becken fest, das dadurch nicht von selbst in eine gerade Position zurückkehrt. Der häufigste Grund liegt in einer reellen Beinlängendifferenz. Diese kann auf den Ober- oder Unterschenkel zurückgehen, angeboren sein oder sich im Laufe des Lebens entwickeln. Prinzipiell ist dabei entweder ein Bein zu lang oder ein Bein zu kurz gewachsen. Bei einem „echten“ Unterschied in der Beinlänge können Einlagen oder Sohlenerhöhungen wertvolle Dienste leisten, um die Körperhaltung zu korrigieren. Auch operative Verfahren haben an dieser Stelle ihre Berechtigung. Ist der Beckenschiefstand jedoch funktionell, so ist eine osteopathische Diagnostik ratsam, da die Ursachen für einen solchen Schiefstand sehr vielfältig sein können. Osteopathie hilft, die Funktionsstörung zu beheben, das Becken wieder besser auszurichten und den Körper in einen Gleichgewichtszustand zu bringen.

Der Artikel wurde als Gastbeitrag von Heilpraktiker und Osteopath Julian Fiedler verfasst, der auf diesem Blog schon des Öfteren über osteopathische Themen geschrieben hat, wie zum Beispiel hier zum Thema „Osteopathie und Emotionen“.

Osteopathische Techniken

Heilpraxis Hamburg Osteopathische Techniken

„Chiropractic is not designed to make you instantly feel better it is designed to make you instantly heal better.“

Techniken in der Osteopathie

Im Zuge einer osteopathischen Behandlung führt der Osteopath verschiedene Techniken aus. Die Entscheidung, welche Technik er anwendet, trifft er situativ und auf den Körper des Patienten abgestimmt. Es können grundsätzlich „harte“ oder auch direkte sowie „weiche“ bzw. indirekte Techniken unterschieden werden. Abhängig davon, mit welcher Art von Problematik der Patient zur Behandlung kommt, bedient sich der behandelnde Therapeut der jeweilig passenden Technik.

Direkte Techniken

Zu den direkten Techniken zählen zum Einen das Deblockieren, was vielen Patienten/- innen unter dem Begriff des „Einrenkens“ bekannt ist. Aufgrund dieser Mobilisationen mit Impuls, bei denen es i.d.R. zu einem „Knacken“ des Gelenks kommt, werden direkte Manipulationen in der Regel auch „harte“ Techniken genannt. Das trifft nicht auf alle direkten Techniken zu, da Gelenke z.B. auch durch gezielte, wiederholt ausgeführte, rhythmische Mobilisationstechniken direkt behandelt werden. Und auch die direkte Behandlung von Organen, also nicht indirekt über Reflexpunkte ausgeführt, zählt zu den direkten Techniken. Und selbst am Schädel ausgeführte Techniken, z.B. zur Verbesserung des Kiefergelenkspiels, können zu den direkten Techniken gezählt werden.

Indirekte bzw. weiche Techniken

Bei den weichen Techniken handelt es sich zum Einen eher um das umgangssprachlich oft verwendete „Hand auflegen“. Der Osteopath nimmt während seiner Diagnostik Spannungen oder auch Dysfunktionen im Körper wahr. Hierbei ist wichtig, dass er den Körper als gesamte Einheit betrachtet und unvoreingenommen gegenüber dem Gewebe und dem Patienten ist. Dies hat zur Folge, dass er nicht nur die Spannungen im Gebiet seiner Hände wahrnimmt, sondern im gesamten Körper. Wir erklären dir später genauer, wie das funktioniert. Zum Anderen gehören zu den indirekten Techniken auch solche, die über Reflexpunkte arbeiten, also z.B. Chapman’s Reflexes zur Beeinflussung des Lymphflusses oder Bennet’s Reflexes zur Beeinflussung der Durchblutung einer Region. Last but not least sind viele Techniken der Schädelregion weiche bzw. indirekte Techniken. Ganz einfach deshalb, weil hier oft Strukturen behandelt werden, die der Osteopath mit seinen Fingern nicht direkt erreichen kann, z.B. die verschiedenen Schichten der Hirnhäute.

„Hand auflegen“ – was passiert da?

Für viele Patienten/- innen ist die indirekte oder weiche Behandlung zuerst einmal obskur. Sie fragen sich oftmals, was der Therapeut denn da jetzt macht. Der Osteopath sieht und spürt über seine Hände. In dem Moment des Hände Auflegens beginnt die Behandlung. Er spürt das Gewebe und visualisiert die darunter liegenden Strukturen. Dabei handelt es sich nicht nur um die Haut, sondern auch um das Unterhautfettgewebe, Bänder, Muskeln, Organe oder auch Wirbel. Wichtig dafür sind anatomische Kenntnisse und eine gewisse Intuition. Der Osteopath nimmt Spannungen oder auch Blockaden wahr, ohne zu invasiv zu arbeiten. Vielmehr ist es wichtig, dem Körper den Raum zu geben, den er benötigt, den Spannungen und Energien des Körpers zu folgen anstatt ihn über die eigenen Gedanken zu beeinflussen.

Der Osteopath als Begleiter des Körpers

Es besteht oftmals irrtümlich die Meinung, der Osteopath heile den Patienten. Dem ist jedoch nicht so. Der Osteopath ist lediglich ein Begleiter des Körpers, der den Weg der Heilung dadurch häufig allein findet. Das Ziel ist es, die Selbstheilungskräfte anzuregen. Um dies zu erreichen kann es sein, dass auf eine weiche Technik eine harte Technik folgt, vor allem, wenn sich Spannungen oder Dysfunktionen nicht von alleine lösen. Generell wird der gute Osteopath versuchen, so wenig invasiv wie möglich zu arbeiten. Anders gesagt: Die Gewebe sollen sich selbst organisieren, dies ist eine wichtige osteopathische Philosophie. Der Osteopath hilft durch gezielt eingesetzte Manipulationen, zu dieser Selbstorganisation unterstützend beizutragen.

Wenn du gesundheitliche Probleme hast und wissen willst, ob Osteopathie zu deiner Genesung beitragen kann, schreib dem Autor dieses Artikel gerne eine Mail an mallok@heilpraktiker-mallok.de. Alternativ kannst du dich hier natürlich auch zu meiner Praxishomepage begeben und einen Termin ausmachen.